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Gnewikow

Gnewikow_N_Lschner...es tritt aus dem Schilf- und Waldufer am deutlichsten hervor und ist mit seinem Kirchturm und seinen Bauernhäusern eine besondere Zierde des Sees. Es gehörte seit Jahrhunderten der Familie von Woldeck. So beschreibt Theodor Fontane das typische Straßendorf, das etwa sieben Kilometer von Neuruppin entfernt malerisch am Ostufer des Ruppiner Sees liegt.

Die Kirche des Dorfes stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und ist ein kleiner Feldsteinbau mit dreiseitigem Chorschluss und Dachturm. Von 1307 bis etwa 1850 herrschte hier die Gutsfamilie von Woldeck. Auf dem Kirchhof liegt noch der verwitterte und kaum zu entziffernde Grabstein eines Rittmeisters Gregor von Woldeck (1667-1735). Die Adelsfamilie ließ etwa 1800 ein eingeschossiges Gutshaus errichten, das die neuen Eigentümer 1870 schließlich um ein Geschoss aufgestockten und mit spätklassizistischen Fassaden schmückten. Im Jahre 1947 wurde Gnewikow Staatsgut und war danach bis 1990 Berufsschule. Heute lädt auf dem Gelände des einstigen Gutes das Internationale Jugenddorf Gnewikow Mädchen und Jungen aus aller Welt zu Erkundungen und zu Sport und Spiel am Ruppiner See ein. Mittelpunkt des Jugenddorfes ist das rekonstruierte Gutshaus, heute ein Hotel und Restaurant.