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Karwe

KarweDas Straßendorf liegt 10 Kilometer südöstlich von Neuruppin am Ostufer des Ruppiner Sees. 1356 erstmals erwähnt, gehörte es ab 1872 dem Geschlecht derer von dem Knesebeck. Das prunkvolle Gut im Zentrum existiert nicht mehr, nur die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten.

Die kleine Feldsteinkirche mit achteckigem Spitzturm aus dem 13. Jahrhundert und die Heimatstube in einem Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert erzählen noch von früheren Zeiten. Auf dem Friedhof liegt ein Granitblock mit der Inschrift "Der Knesebecken Grab". Theodor Fontane berichtete in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg von der Seeschlacht zwischen den benachbarten Orten Karwe und Wustrau. Anno 1785 ersannen die befreundeten Söhne des alten Knesebeck auf Karwe und des alten Zieten auf Wustrau in Ermangelung eines wirklichen Kampfes eine Seeschlacht, die der junge Knesebeck mit einer List schließlich für sich entschied. Jedes Jahr im Sommer nun entführt das Seefestival in Wustrau die Theaterbesucher in diese Zeit.