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Radensleben

Radensleben_D_MahlerDas Straßendorf wird 1396 erstmals als Rodensleue erwähnt und war bis 1701 im Besitz derer von Bellin zu Radensleben. Später erwarb es Rittmeister Alexander Ludolf von Quast als Rittergut. Die Radenslebener Feldsteinkirche mit ihrer kleinen wertvollen Orgel aus dem Jahr 1709 stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

1864 bis 1870 ließ sie Ferdinand von Quast (1807-1877) mit Altar, Kanzel und erhöhtem Lesepult aus Terrakotta umgestalten. Hinter der Kirche befindet sich noch heute ein Campo Santo - eine besondere, nach italienischem Vorbild gestaltete, Friedhofsanlage. Diese Begräbnisstätte derer von Quast ist einzigartig in der Mark Brandenburg.

Bezaubernd ist der kleine, von Peter Joseph Lenné gestaltete Gutspark am einstigen Herrenhaus. Hier hat heute ein Senioren-Wohnpark sein Domizil.