Idyllisch am Flüsschen Rhin gelegen, offenbart das einstige Olden Ruppyn ein Paradies für Wassersportler.

Umgeben von Feldern, inmitten der Natur, aber dennoch gut angebunden erwartet Sie dieser Ortsteil südlich von Neuruppin.

Bereits Theodor Fontane schrieb über das einstige Rittergut und rühmte es als eine besondere Zierde des Ruppiner Sees.

Das Reihendorf ist mit seinen Ortsteilen in die reizvolle Landschaft der "Ruppiner Schweiz" eingebettet.

In Gestalt einer Bank präsentiert der Bildhauer Matthias Zágon Hohl-Stein eine Mini-Nachbildung des einstigen Herrenhauses an dessen ehemaligem Standort.

Als Tor zur nördlichen Seenkette ist Krangen ein idealer Ausgangspunkt für Rad-, Wander- und Bootstouren.

Auf einer Anhöhe liegt der neu erbaute Dreiseitenhof Gut Hesterberg, ein in der Region beliebtes Ausflugsziel.

Aus der Mitte des Platzes wächst ein Turm auf, unheimlich und grotesk, als habe ihn ein Schilderhaus mit einer alten Windmühle gezeugt. Von beiden etwas. So beschreibt Theodor Fontane in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg den ungewöhnlichen Glockenturm in Molchow.

Die Seedammbrücke, die einzige Brücke, die über den Ruppiner See führt, bringt Sie von Neuruppin bequem nach Nietwerder.

Das Straßendorf wird 1396 erstmals als Rodensleue erwähnt und war bis 1701 im Besitz derer von Bellin zu Radensleben. Später erwarb es Rittmeister Alexander Ludolf von Quast als Rittergut. Die Radenslebener Feldsteinkirche mit ihrer kleinen wertvollen Orgel aus dem Jahr 1709 stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Charakteristisch für den ruhigen und beschaulichen Ortsteil sind die eingeschossigen Bauernhäuser entlang der Straße.

Freizeit- und Geländereiter lieben die Wälder und Seen, die das einstige Rittergut umgeben.

Bekannt wurde der Ortsteil durch Fontanes Roman "Schach von Wuthenow".