Tempelgarten

Während seiner Zeit als Regimentskommandeur hatte sich Kronprinz Friedrich von 1732 bis 1740 seinen "Amalthea-Garten" - den heutigen Tempelgarten - geschaffen.

Er selbst lebte von 1732 bis 1736 in Neuruppin. Sein Freund Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtete 1735 im Garten sein Erstlingswerk: einen Rundtempel, der zu jener Zeit einmalig in Europa war. 1853 erwarb die Kaufmannsfamilie Gentz den Garten und gestaltete ihn im maurischen Stil, der gerade in Mode kam. Der Park wurde mit barocken Sandsteinputten und seltenen Gewächsen ausgestattet. Die Villa, das Gärtnerhaus, die schützende Mauer mit riesigem Eingangstor bringen ein Stück Orient nach Neuruppin.