Unterwegs mit dem Drahtesel

Mit der Knotenpunktwegweisung können Sie spielend leicht - und ohne umständliches Kartenmaterial - die Region um die Fontanestadt Neuruppin mit dem Rad entdecken.

An jeder Kreuzung von mindestens drei Radrouten befindet sich jeweils gut sichtbar auf der Spitze eines Wegweisers ein Knotenpunkt. Dieser Zeigt eine weiße Ziffer auf rotem Grund. An jedem Knotenpunkt ist eine Übersichtskarte zu finden, die einen Überblick über die umliegenden Knotenpunkte und die verbindenden Radrouten gibt. Hier können Sie sich immer wieder neu orientieren und sich auch für eine Erweiterung oder Änderung der geplanten Tour entscheiden. Am Wegweiser selbst sind die jeweils nächsten von dort aus erreichbaren Knotenpunkte ausgeschildert.

Um eine individuelle Route zu planen, können Sie vorab mit Hilfe der interaktiven Karte die jeweiligen Knotenpunkte der gewünschten Route heraussuchen. Mit einem Klick auf das "i" in der oberen Menüleiste und einem anschließenden Klick auf den gewünschten Knotenpunkt erhalten Sie relevante Informationen zur Entfernung der nächstgelegenen Knotenpunkte, zur Wegbeschaffenheit sowie Bildmaterial zu den einzelnen Wegweisern.


Rund um den Ruppiner See

Die Tour führt um den mit 14 Kilometer längsten See Brandenburgs. Auf der Strecke überqueren Sie den Seedamm. Es ist die einzige Brücke, die über den Ruppiner See führt. Die vom Baumeister Karl Friedrich Schinkel entworfene Wuthenower Dorfkirche hütet im Inneren einen Schatz - ein Gemälde mit der ältesten Stadtansicht Neuruppins von 1694. In Karwe lohnt sich ein Abstecher zum Kunstweg. In der Alten Schäferei leben und arbeiten die Keramikerin Ursula Zänker und der Bildhauer Matthias Zágon Hohl-Stein, Schöpfer der Skulptur "Parzival am See" am Neuruppiner Seeufer. Zum Verweilen lädt das alte Fischerdorf Altfriesack ein: Schleuse, Hubbrücke, die Alte Fischerhütte, das Flüsschen Rhin sowie der Bützsee geben zusammen ein malerisches Bild ab. Am südlichsten Zipfel des Ruppiner Sees liegt das Zietendorf Wustrau. Ein Ort voller Geschichte und Geschichten. Das Brandenburg-Preußen Museum, das einstige Schloss des Husarengenerals Zieten, der Eiskeller und das sommerliche Seefestival gehören zu den interessanten Stationen des Ortes. Der Radweg führt nun parallel zum See an einem Waldgebiet vorbei. Auf der spitzen Halbinsel im Ruppiner See stand einst ein slawischer Burgwall. Ein kleines Plateau zeugt noch davon. Auf der Radstrecke quer durch Neuruppin schließt sich dann der Rundkurs.

Knotenpunkte
1-3-25-4-6-1
Strecke
Neuruppin-Wuthenow-Gnewikow-Karwe-Altfriesack-Wustrau-Neuruppin
Länge
ca. 25 km


Von Neuruppin zur Stadt der drei Seen

Die Tour beginnt in Neuruppin und führt zunächst ein kleines Stück stadtauswärts Richtung Alt Ruppin. Der Ortsteil von Neuruppin liegt hübsch am nördlichsten Zipfel des Ruppiner Sees und wird von zwei Armen des Rhins umspült. Weiter geht es - vorbei an der kleinen Schleuse - nach Molchow. Eine Holzbrücke führt über den Molchowsee ins Dorf. Auf dem Dorfplatz steht ein hölzerner Glockenturm. Die Molchower hatten einst in einem verlassenen Ort eine kaputte Glocke gefunden. Sie nahmen sie mit und bauten ihr einen Turm. Ein schöner, mit Obstbäumen gesäumter Weg bringt Sie nach Krangen und weiter nach Zippelsförde. Hinter einem Waldgebiet erwartet Sie die Kramnitzer Mühle mit ihrem idyllischen Mühlteich am nördlichsten Zipfel des Gudelacksees. Der Mühlenweg führt durch Wald und Felder schließlich nach Lindow (Mark). Die Stadt der drei Seen (Gudelacksee, Wutzsee, Vielitzsee) lädt mit dem Rathaus, der Stadtkirche und dem einstigen Kloster der Zisterzienserinnen zum Verweilen ein.

Knotenpunkte
1-2-75-74-73-70-71
Strecke
Neuruppin-Alt Ruppin-Molchow-Krangen-Zippelsförde-Lindow (Mark)
Länge
ca. 21 km